Ich trage die Interessen unserer Region
direkt in den Bundestag, ohne Umwege.

#ohnefilter

 

Im September bewerbe ich mich als Direktkandidat im Wahlkreis 138 (Hagen, Hohenlimburg, Ennepetal,  Gevelsberg, Breckerfeld) um den Einzug in der Bundestag. Meine stärksten Kontrahenten, die ebenfalls in diesem Wahlkreis antreten, sind Cemile Giousuf (CDU) und Rene Röspel (SPD). Fast aussichtslos für mich, möchte man meinen?


Dennoch rechne ich mir als parteiloser Kandidat durchaus Chancen auf die höchste Stimmenzahl bei den sogenannten Erststimmen aus. Die Zeit ist reif, den Parteien und ihren Vertretern zu zeigen, dass Demokratie im Grunde ihres Verständnisses nach den Bürgerinnen und Bürgern Entscheidungsmöglichkeiten bietet. Und nicht den Parteien, die als Zusammenschlüsse zwar Volksvertreter sein wollen - in der Realität aber oft nicht sind. Damit kritisiere ich den starken Einfluss von Wirtschaft und Verbänden, die über persönliche Verbindungen Entscheidungen steuern und Gesetzgebungen beeinflussen. Aber auch den starken Einfluss, den Parteien auf die Entscheidungen ihrer jeweiligen Bundestagskandidaten haben.


Als Hagener Bürger und selbstständiger Unternehmer – wobei ich mich eher als Arbeiter sehe – möchte ich zeigen, dass die Bürger mit ihrer ersten Stimme doch etwas bewegen können. Und dass große Veränderungen im Kleinen anfangen können. Vielleicht muss man auch ein bisschen verrückt sein, sich so etwas schier Unmögliches vorzunehmen? Eine gute Frage, auf die ich gerne mit einem Zitat von Albert Einstein antworte: „Die reinste Form des Wahnsinns ist es, alles beim Alten zu belassen und gleichzeitig zu hoffen, dass sich etwas ändert.“


In vielen Gesprächen mit der Bevölkerung aber auch mit Unternehmen habe ich festgestellt, dass bei den Menschen eine Politikverdrossenheit und Parteienmüdigkeit vorherrscht – aber dennoch ein starker Wille, seine Meinung zu äußern und etwas im Positiven zu verändern.


Wie aber kann man sich die direkte Vertretung der Bürgerinteressen über Bürgerkandidaten vorstellen? Ganz einfach. In Wahlkreisabstimmungen – oder ich würde es besser „Bürgerparlament“ nennen, das ich hier für den Wahlkreis öffentlich biete. Hier werden Meinungen und Vorschläge gesammelt, die diskutiert werden und als Vorschlag in Gremien oder in Reden in den Bundestag gebracht werden.
Wie erfolgversprechend dies wäre – darüber kann man im Moment nur spekulieren. Wenn mein ehrliches und ernst gemeintes Engagement die Wählerinnen und Wähler überzeugt, wäre diese Form des Bürgervotums Richtung Hauptstadt einen Versuch mehr als wert. Und ein Anfang einer politischen Zukunft , in der Bürgerkandidaten in künftigen Parlamenten eine feste Größe sind. Und vielleicht bringt dies den Parteipolitikern wieder mehr ins Bewusstsein, wessen Vertreter sie sind.


Eine kritische Frage, die mir oft entgegnet wird: „Eine einzelne Stimme kann doch nichts bewirken?“ Doch, sie kann es! Gerade bei knappen Mehrheitsverhältnissen – wie sie sich zurzeit auch in unserem NRW-Landtag gebildet haben – kann eine Stimme das entscheidende positive „Zünglein an der Waage“ sein. Und vielleicht ist es demnächst auf Bundesebene mit mir, Michael Tropp, ein Bürger Ihrer Stadt und unserer Region, der an diesen Entscheidungen direkt mitwirken wird.


Übrigens: Die Aufmerksamkeit, die wir Menschen hier zwischen Ruhrgebiet und Sauerland hierdurch erhalten können, schätze ich im positiven Sinne sehr hoch ein.
Ich freue mich, wenn Sie mich mit Ihrer ersten Stimme unterstützen. (Am Wahltag finden Sie mich übrigens auf dem Wahlzettel links unten, bewusst OHNE Parteienbezug auf der rechten Seite.)
Lassen Sie uns ein Zeichen setzen, dass mit mir Ihre Stimme direkt in Berlin gehört werden kann!
Denn: Große Veränderungen beginnen im Kleinen. Und im September 2017.